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Sie können sich jede beliebige Farbe aussuchen, vorausgesetzt Sie entscheiden sich für Orange

Wie können Landwirte die Verluste nach der Karottenernte reduzieren?

Der Karottenpreis ist weltweit alles andere als einheitlich oder stabil. Gerade deswegen stellt sich die Frage, wie Sie die Vorratsmenge in verkaufsfähigem Zustand maximieren können. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist es, eine Vergrauung der Karotten zu verhindern, denn diese weist auf eine Austrocknung hin und drückt den Verkaufspreis.

In unserer Heimat Neuseeland ist der Preis für Karotten im Februar 2017 um gewaltige 51 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Und indische Medien haben kürzlich für einige Städte von einer Verdopplung des Preises im Laufe des Jahres 2017 berichtet. Dagegen meldete Russland Ende 2016 ein Fünf-Jahres-Preistief. Deutsche Medien sprechen von einer Preisstabilität bei Biokarotten und einem Preisverfall bei konventionellen Produkten.

Wetterbedingungen, Erntezyklen, Gesetzesänderungen, Einfuhrbestimmungen, Käuferverhalten, Wettbewerb – all diese Faktoren und noch viele mehr beeinflussen den Marktpreis für Karotten. Kluge Landwirte konzentrieren sich auf die Faktoren, die ihrer Kontrolle unterliegen: eine effiziente Ernte und die Verarbeitung derselben.

Bei Karotten zählt vor allem die Farbe. Ein helles Orange ist die Grundlage für die Verkäuflichkeit.
Dabei waren Karotten ursprünglich gar nicht in erster Linie orangefarben. In der Natur dominierten gelbe, weiße, rote oder purpurrote Karotten. Der Farbwechsel begann im 17. Jahrhundert, als niederländische Landwirte begannen, verschiedene Sorten zu kreuzen, um zu Ehren ihres Herrschers Wilhelm von Oranien eine orangefarbene Züchtung zu kreieren.

Die lange, orangefarbene niederländische Karotte erwies sich als so beliebt, dass sie zum weltweit anerkannten Standardprodukt wurde. Analog zu Henry Ford könnte man sagen, dass Sie sich jede beliebige Farbe aussuchen können, vorausgesetzt Sie entscheiden sich für Orange … Eine andere Farbe, nämlich Silbergrau, stellt dagegen ein echtes Problem für Landwirte dar, denn der weißlichgraue Belag, auch Vergrauung genannt, beeinflusst die Verkäuflichkeit des Gemüses. Er entsteht durch Austrocknung und ist für den Verzehr völlig unschädlich.

Wie können Landwirte dem Wertverfall der Ernte durch die Vergrauung vorbeugen?
Als Lieferant für Vege-Polisher, Reinigungs- und Abfallentsorgungsanlagen sowie Sortier- und komplette Verarbeitungsstraßen in der Branche haben wir bei Karottenbetrieben weltweit sehen können, welche Maßnahmen vor Vergrauung und anderen Qualitätsproblemen schützen.
Allerdings gibt es kein Patentrezept. Stattdessen müssen Sie vor allem für eine korrekte Handhabung in der gesamten Prozesskette sorgen: Ernte, Lagerung vor der Verarbeitung, Verarbeitung und Lagerung nach der Verarbeitung.
Landwirte können in jeder Phase Maßnahmen ergreifen, um die Gefahr der Vergrauung zu reduzieren und so ein frischeres und attraktiveres Produkt für den Verkauf zu liefern.

Peter Knotts, Leiter des Projektteams bei Wyma Solution, hat die nützlichsten Ratschläge in einem Leitfaden namens „Wie Sie das Beste aus Ihren Karotten machen –
Ideen für landwirtschaftliche Betriebe für eine höhere Karottenqualität von der Ernte bis zur Verarbeitung“ zusammengefasst. Er enthält 9 Tipps für bessere Karotten.

Sie können den Leitfaden hier herunterladen.

 

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